urbanhealthclub – New Club

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Coming Soon – urbanhealthclub in der Rheinlandstraße 10 (Fläche Jonny M.). urbanhealthclub ist der Mittelpunkt des urbanharbor in Thema Fitness, Wellness,Athletic,Health, Food. Cleanes zeitloses Design kombiniert mit einer lässigen und entspannten Atmosphäre vereinen verschiedene Zielgruppen – Firmen, Geschäftsleute, Angestellte, Studenten, Einwohnern. urbanhealthclub ist einmalig in Deutschland und ein Highlight für die ganze Region. Das höchste Gut des Menschen ist die Gesundheit! Gesundheit, Ernährung sowie der Ausgleich zum Alltag nehmen eine zentrale Position ein. Warme Materialien wechseln sich mit lichten Räumen ab angesagte Design-Klassiker sorgen für den visuellen Kick. Wir bieten die Möglichkeit in einem stilvollen und modernen Ambiente unter Gleichgesinnten zu trainieren.
Cleanes zeitloses Design kombiniert mit einer lässigen und entspannten Atmosphäre vereinen verschiedene Zielgruppen.

Für mehr Infos: Follow Me -> urbanhealth-club.com
Für alle, die gerne in der Natur trainieren, ist ein abwechslungsreiches Outdoor Training an der frischen Luft garantiert – Follow The Harbor Run. Neben dem Angebot an Training, Personaltraining, Workshops und Workout´s bieten wir verschiedenste Arten von Medical-Checks, Screenings an.
Corporate Health
Das höchste Gut des Menschen ist die Gesundheit! Gesundheit, Ernährung sowie der Ausgleich zum Alltag nehmen eine zentrale Position ein. Warme Materialien wechseln sich mit lichten Räumen ab angesagte Design-Klassiker sorgen für den visuellen Kick. Wir bieten die Möglichkeit in unserem neuen Fitnessstudio Ludwigsburg einem stilvollen und modernen Ambiente unter Gleichgesinnten zu trainieren.

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history – Arealentwicklung
Entstanden ist dieses unglaubliche Areal 1972 als Produktionsstätte der Firma Eisfink, die insbesondere durch die Herstellung von Kühlschränken bekannt geworden ist. Seither befindet sich die industriell geprägte Weststadt in stetiger Weiterentwicklung und gilt heute als Innovationshub für Unternehmen und StartUps aus sämtlichen Branchen. Inhaber Max Maier hat aus den alten Industriebrachen Arbeitsräume für die Zukunft geschaffen.
Max Maier kam im Jahre 1982, durch seinen Einstieg bei Eisfink auf das Werkzentrum Weststadt. Zu dieser Zeit befand sich das Traditionsunternehmen, das seit 1886 im Bereich der Küchentechnik und vor allem im Bereich von Kühlkomponenten tätig war, in der Krise. Im Rahmen des Projekts „Phoenix“ entwickelte er die weiten Produktionsflächen von Eisfink im Laufe der Zeit zu einer eigenen Stadt und gab jungen, kreativen wie auch etablierten Unternehmen, sowie Gaststätten und dem Handel Heimat.
Die Wurzeln des heutigen urbanharbor Areals gehen auf die ehemaligen Werksgelände der Firmen Eisfink, Excelsior, Hüller Hille, Thyssen und Ziemann – die im Ludwigsburger Westen Industriegeschichte geschrieben haben.

EISFINK
Die Geschichte der Ludwigsburger Traditionsmarke Eisfink ist eine spannende Angelegenheit: Sie ist wie ein reiches, abwechslungsreiches Leben. Immerhin beinhaltet sie zwei Jahrhundertwenden, Höhen und Tiefen, Wachstum und Siechtum, Erfolg und Stagnation, zwei Weltkriege, zwei Währungsreformen, drei Großbrände, internationale Auszeichnungen und Preise und vieles mehr. Was Eisfink jedoch über den gesamten Zeitraum ausgezeichnet hat, ist der Mut, neu und anders zu denken. So entstanden Produkte, die Trends setzten.
HÜLLER HILLE
Bereits im Jahr 1923 gründete Karl Hüller die Firma Vorrichtungsbau Hüller in Ludwigsburg. Hier entstanden wichtige Innovationen für die Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie. Das Unternehmen expandierte stark. Nach ihrer Umfirmierung in HülleR Hille arbeiteten in Ludwigsburg bis zu 3.000 Menschen. Später übernahm ThyssenKrupp das Unternehmen und firmierte unter dem Namen Cross Hüller. 2005 wurde Cross Hüller in die MAG IAS eingegliedert und später in MAG Powertrain umbenannt. Ende 2008 wurde die Produktion am Stammsitz in Ludwigsburg geschlossen. 2016 beginnt mit urbanharbor eine neue Epoche Industriegeschichte, durch die Transformation der ehemaligen Hüller Hille Produktionshalle 6/7.

ZIEMANN
August Andreas Ziemann gründete 1852 das Unternehmen als Kupferschmiedewerkstatt. 30 Jahre später lieferte Ziemann die erste kupferne Dampfbraupfanne der Welt aus. Im frühen 20. Jahrhundert wurden Gärbottiche und Lagertanks aus Aluminium gefertigt. Ab den 1960er Jahren löste Edelstahl die bisherigen Materialien als Werkstoff ab. Ziemann expandierte im Laufe der Jahrhunderte stark und erwarb zahlreiche Beteiligungen weltweit um zu einem der bedeutesten Herstellern von Brauereitechnik aufzusteigen. Im Jahr 2012 erwarb die China International Marine Container (CIMC) Ziemann. Der Standort in Ludwigsburg blieb erhalten, die Produktion jedoch ausgelagert. Die frühere Produktionshallen wurden verkauft, u.a. auch die „Zollinger Halle“. Diese denkmalgeschützte Produktionsstätte wurde aufwendig von den Architekten Bottega & Ehrhardt umgebaut und gewann zahlreiche Preise. Heute bietet die geschichtsträchtige Zollinger Halle der Firma Porsche innovative Arbeitsplätze.

history – Projekt Halle2Z
Ausgezeichnet von der Architektenkammer für Beispielhaftes Bauen
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Auf dem heutige ground zero, die idyllische grüne Lunge auf dem urbanharbor Areal – stand 2010 noch die geschichtsträchtige Industriehalle Namens Halle 2z. Das Energetikom sollte eine Denkfabrik für innovative Energieprojekte geben – doch ein Großbrand zerstörte die einst von Ziemann zur Produktion von Brauerei-Kesseln genutzte Halle.




Wunderland ist abgebrannt: Das mit viel Vorschusslorbeer gestartete Ludwigsburger Energetikom ist in der Nacht zum Mittwoch einem Großfeuer zum Opfer gefallen. Bei dem Brand in der Weststadt ist ein Schaden von mehreren Millionen Euro entstanden, die Ursache für die Flammen ist bislang unklar.
Als die Feuerwehr kurz vor drei Uhr in der Ludwigsburger Rheinlandstraße eintraf, war die geplante Denkfabrik für innovative Energieprojekte schon nicht mehr zu retten: Begünstigt durch den starken Wind hatten sich die Flammen schlagartig ausgebreitet. Die einst von der Firma Ziemann zur Produktion von Brauerei-Kesseln genutzte Halle brannte lichterloh. Für die mit acht Löschzügen und 180 Wehrleuten ausgerückte Feuerwehr ging es nur noch darum, ein Übergreifen der Flammen auf die Nachbargebäude zu verhindern.
Vom starken Funkenflug bedroht waren vor allem ein auf Küchen spezialisiertes Möbelhaus und ein nahe liegender Einkaufsmarkt. Für den unter dem Namen Halle 2z bekannten Sitz des Energetikoms hingegen kam jede Hilfe zu spät – den Einsatzkräften blieb laut Polizeisprecher Peter Wiedenhorn nichts anderes übrig, als das Gebäude „kontrolliert abbrennen“ zu lassen. Dennoch verletzten sich zwei Wehrleute bei dem Einsatz, ein Helfer brach sich bei einem missglückten Sprung den Oberschenkel.
Was aus dem Kompetenzzentrum wird, ist unklar
Bemerkt worden war der Großbrand im Industriegebiet von einem Anwohner, der gegen 2.45 Uhr das Geräusch berstender Scheiben gehört hatte. Die Ursache für das Feuer ist nach Polizeiangaben noch völlig unklar. In der umgebauten Halle 2z sollte im Juli ein Kompetenzzentrum für Energie, Umwelttechnik und Ökodesign eröffnet werden. Neben dem Energetikom sollten zehn weitere Firmen in dem Gebäude unterkommen. Laut der Ludwigsburger Rathaus-Sprecherin Susanne Jenne hatte eine Werbeagentur für die nächsten Wochen ihren Einzug geplant. Jetzt ist die Halle bis auf die Grundmauern niedergebrannt und wurde am Mittwoch zum Teil abgerissen. „Angesichts der einmaligen Architektur der umgewandelten Industriehalle bedeutet die Vernichtung durch den Brand einen dramatischen Verlust“, erklärte OB Werner Spec in einer ersten Reaktion.
Beim von der Stadt und dem Investor Max Maier initiierten Umbau des neuen Domizils war ein äußerst innovatives Konzept vorgesehen. Die Hülle der gut 80 Meter langen und 50 Meter breiten früheren Fabrikhalle sollte als Wärmepuffer erhalten bleiben. Im Inneren des Areals wurden in den vergangenen Monaten vor allem aus Holz zwei neue Gebäude errichtet. Laut der Projektleiterin Tanja Lukasik wurde dieses sogenannte House-in-House-Konzept als vorbildliches Beispiel für auch energetisch sinnvolles Flächenrecycling von der EU mit 600000 Euro gefördert. Die Stadt sprach bei der Vorstellung des Energetikoms im Oktober von einem „Leuchtturmprojekt“.
Unklar ist nach dem Brand, was aus den Plänen für das Kompetenzzentrum wird – und ob die zugesagten Fördermittel auch für einen Ersatzbau verwendet werden können. Laut OB Spec will sich die Stadt kurzfristig nach einem neuen Standort für das Kompetenzzentrum umsehen – schon wegen der Dynamik, die das Energetikom entwickelt habe. An der Idee, verschiedene Dienstleister und Ingenieurbüros aus der Energiebranche unter einem Dach zu bündeln, soll auch nach dem Brand festgehalten werden. Neben Privatfirmen und der Stadt ist auch die vom Landkreis ins Leben gerufene Energieagentur am Trägerverein beteiligt. Für die Wirtschaftsförderung der Region soll der für Energiefragen zuständige Taj Kanga in den ersten drei Jahren das Geschehen vor Ort koordinieren.
Erschienen am 10. März 2010 – in den Stuttgarter Nachrichten

NEW. CO-WORKING. SPACE.
Inspiration, Innovation und Kreativität – materialisiert in einer modernisierten Industriehalle, die architektonisch sensibel revitalisiert wurde, um einen neuen, andersartigen Raum zu bieten – we call it urbanharbor®.
Ein einzigartiger Ankerplatz für Jeden der neu denkt, handelt und arbeitet.
Arbeiten und verweilen Sie zu jederzeit in unserem zukunftsweisenden Raumerlebnis. Für neue Ideen und Kreativität müssen Dinge und Kräfte aus ihrem bisherigen Zusammenhang heraus gelöst werden – für diese Anforderung wollen wir mit unserem Campus urbanharbor® innovative Kraft bieten und das Arbeiten von Morgen prägen.
Besuchen Sie uns im Ludwigsburger Westen und genießen Sie rund um die Uhr urbanes breakfast und snacks, sowie zur Mittagszeit lunch und geben Sie Ihrem Arbeitsplatz neue Athmosphäre.
urbanharbor NETWORK
urbanharbor – NETWORK
urbanharbor – digital industrial NETWORK
Transformierter Industriebau mit vernetzter Mobilität und Energie bietet flexiblen Raum zum Arbeiten und für kulturelle Veranstaltungen.
urbanharbor® überwindet in der Mobilität Barrieren – auch im Denken. Mit disruptiven Businessmodellen zu Parkräumen, Energiemanagment, logistischen Prozessen und neuen Kombinationen der Fortbewegung, entwickelt maxmaier urbandevelopment aus Big Data, Proper Data – immer in Kollaboration mit den hier niedergelassenen Firmen, wie Porsche Digital, Porsche AG, Porsche Design, Kärcher, MANN+HUMMEL, Deutsche Telekom, SWLB, Rieber, Eisfink, Michele de Lucchi, Bosch, Bosch grow Startup und der Stadt Ludwigsburg, check blog here.

Längst verändert die Digitalisierung die alten Arbeitsteilungen und trägt dabei zur Wertschöpfung neuer Nutzermodelle bei. Getrieben durch den Paradigmenwechsel (Energie, Mobilität, Kommunikation) werden höhere Anforderungen an die gewerbliche Immobilie notwendig. Die Architektur und Infrastruktur von urbanharbor® folgen daher nicht ihrem Selbstzweck, sondern stellt den Menschen und sein Handeln in den Mittelpunkt. Ressourceneffizienz, Funktionalität, Ästhetik und Nutzung sind essentielle Treiber unseres ganzheitlichen urbandevelopments.
Die Stadt, in der wir leben, braucht eine neue Formel. Nach 125 Jahren funktionaler Trennung müssen Leben, Essen, Wohnen und Arbeiten wieder zusammenrücken und neu organisiert werden. Die Mission dabei immer im Fokus – bei geringerem Einsatz von Ressourcen, die Prozesse unter ökologischen und sozialen Aspekten neu determinieren. Nicht ausschließlich unter der Prämisse was ökonomisch möglich ist.
Kulinarika Messe urbanharbor
Kulinarika – die Genussmesse im urbanharbor
20. & 21.Oktober 2018 in Ludwigsburg
Zum zweiten Mal fand die Genussmesse „Kulinarika“ der Ludwigsburger Kreiszeitung im urbanharbor statt und bot ein breites Angebot für Liebhaber feiner Speisen und Getränke. Bekannte Unternehmen präsentierten verschiedensten regionalen und überregionalen Spezialitäten. Die live Showküche bot dem Publikum ein begleitendes Kochprogramm mit abwechslungsreichen Verkostungen. Ausgestattet mit Premiumequiment der Firma Rieber, auf welchem unteranderem Sternekoch Benjamin Maerz aus Bietigheim und Starkoch Boris Biggör kulinarische Highlights zauberten.
Rund 30 Aussteller präsentierten Feinkostware aller Art von Trüffelpasta bis hin zu zahlreichen Getränken von Weinen, über Kräuterlikör bis hin zu Bier, Gin, Limonaden und Mineralwasser. Ebenso thematisierte die AOK Ludwigsburg-Rems-Murr gesunde Ernährung mit ihren Gesundheits- und Beratungsangeboten.
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Kulinarika-website
Immobilien Messe urbanharbor
Immobilien Messe im urbanharbor
13. & 14.Oktober 2018 in Ludwigsburg
Die Messe IMMO Ludwigsburg ist eine regionale Immobilien-Ausstellung. Zahlreiche Aussteller, darunter Bauträger, Fertighaushersteller, Finanzdienstleister und Makler präsentieren sich auf der IMMO Messe Ludwigsburg mit ihren Produkten und Dienstleistungen. Von Rat und Tat in Finanzierungsfragen über Expertentipps zur Bauplanung bis hin zum Thema Vermietung und Verwaltung bleiben keine Fragen offen. Ein Rahmenprogramm mit verschiedenen Vorträgen zu aktuellen und interessanten Themen rund um die Immobilie ergänzt das Ausstellungsangebot der Immobilienmesse Ludwigsburg.
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Immobilien – website
Innovative Energieversorgung
Energiezentrale urbanharbor
Am 19.04.2018 wurde die neue Energiezentrale, namens „EnergieHafenWest“ für den urbanharbor und die Weststadt Ludwigsburg eingeweiht. Mit der neuen Anlage generiert die SWLB Wärme, Kälte und auch Strom für die Mieter des Areals. Das Blockheizkraftwerk, welches durch die Kälte-Wärme-Kopplung gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt, hat einen deutlich höheren Wirkungsgrad als gewöhnliche Kraftwerke.
Die Entropie (Abwärme) des Blockheizkraftwerks wird als Energiequelle genutzt und speist durch eine Wärmepumpe, das Wärmenetz. Des weiteren kommen intelligente Energiespeichermöglichkeiten zum Einsatz. Beispielsweise Wärmespeicher und eine Lithium-Ionen-Batterie für neue Mobilitätskonzepte. Speichermöglichkeiten sind sehr wichtig, um Peaks bedarfsgerecht zu nivellieren, einer Überproduktion entgegenzuwirken und um das gesamte Anlagevolumen zu minimieren. Eine weitere Besonderheit der Anlage ist die sogenannte Kompressions-Kältemaschine, welche für die Klimatisierung der Gebäude sorgt.
Intelligenz für die einzelnen Komponenten liefert die hoch innovative Steuerung Smart Grid. „Das ist ein System, das mitlernt. Wenn zum Beispiel die Wettervorhersage am nächsten Tag viel Sonne verspricht, dann lässt es die Energiespeicher leerlaufen, weil am nächsten Tag über Photovoltaik viel Strom neu eingespeist wird“, sagt der Geschäftsführer der Stadtwerke Bodo Skaletz. In der nächsten Baustufe wird genau diese regenerative Energiequelle, an das komplette System angebunden. Erste Vorkehrungen hierzu sind auf zwei Dächern des ehemaligen Industrieareals bereits getroffen, see post.

Schlüssel der Zukunft
Internationale Normen
Normen sind für Exportnationen wie Deutschland überlebenswichtig. Vor allem in Zeiten der Digitalisierung spielen internationale Standards eine Schlüsselfunktion für den erfolgreichen Daten- und Güteraustausch.
Die größte deutsche Normungsorganisation DIN E.V. feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Die Normen sind – wie vieles andere auch – ein Kind des Krieges. Während des Ersten Weltkrieges bereiteten die unterschiedlichen Maße und Größen Schwierigkeiten in der Kooperation von Maschinenbau bis hin zur Produktion von Wehrmaterial. Daraufhin drängte die kaiserliche Regentschaft auf Einheitsmaße der Hersteller, was im Mai 1917 zur Entstehung des Normalienausschuß für den Maschinenbau führte. Allerdings sollte die Einführung von Standardmaßen nicht nur auf den Maschinenbau beschränkt sein, weswegen ein halbes Jahr später am 22. Dezember 1917 die Umbenennung in Normenausschuss der deutschen Industrie (NADI), dem heutigen DIN, erfolgte.
DIN heute
DIN umfasst bis heute 34 000 Normen, wobei allerdings nur noch 25% davon rein nationale Normen sind. Dies unterstreicht die steigende Wichtigkeit europäischer EN-Normen und internationaler ISO-Standards und hebt gleichzeitig die Globalisierung der Handelsmärkte hervor. Alleine im DIN arbeiten 32 0000 Unternehmensvertreter ehrenamtlich an der Neuformulierung oder Aktualisierung von Normen mit – denn vor allem für den ausgeprägten deutschen Mittelstand sind Normen existenziell wichtig. Der Nutzen für die Unternehmen ist vielfältig: von Kosteneinsparungen, über Innovationsförderung bis hin zu internationalem Handel auf Augenhöhe. Der volkswirtschaftliche Nutzen der Normung für Deutschland wird auf 17 Mrd. Euro im Jahr geschätzt. So wird zum Beispiel das Wirtschaftswachstum stärker durch Normen, als durch Patente oder Lizenzen beeinflusst.
Internationale Standards in der Digitalisierung
Internationale Normen stellen eine gemeinsame technische Sprache zwischen Handelspartnern dar und fördern somit den weltweiten Handel. Denn in gemeinsamen Projekten müssen Partner und Teile aufeinander abgestimmt werden, nicht nur aus Sicht der Technik, sondern vor allem geht es darum, dass die an der Schnittstelle übertragenen Daten auch verstanden werden. Um über die gesamte Wertschöpfungskette digitale Vernetzung zu erzielen, muss die gleiche Sprache gesprochen werden. Und hier kommen Normen und internationale Standards ins Spiel: alle angeschlossenen Systeme – vom Sensor über die Hardware bis zur Evaluation in Big-Data-Modellen – müssen unter dem gleichen Begriff denselben Inhalt verstehen. DIN und Partner aus Wirtschaft und Forschung tragen wesentlich dazu bei, Zukunftsfelder wie Industrie 4.0 und Smart Cities zu erschließen.
„Digitalisierung und Plattformökonomie funktionieren nur mit Standards.“
Christoph Winterhalter, Vorsitzender des Vorstands der DIN e.V.

Normen in der Lebensmittelverpflegung
Auch in der Großküche und im Cateringbetrieb wird täglich Gebrauch von internationalen Größen-Standards gemacht. Hierbei spielt die GN-Norm eine bedeutende Rolle, ein weltweit gebräuchliches Behältersystem, das durch die Verwendung genormter Größen einen einfachen und reibungslosen Austausch von Lebensmittelbehältern ermöglicht. Genau auf diese GN-Normen hat sich die Firma Rieber spezialisiert, welche in der Herstellung von EDELSTAHL GN-BEHÄLTERN eine dominierende Marktposition einnimmt.
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