Philosophie

Historie

Vom Mensch. Zum Nutzen. Zur Architektur.

Mit der Eröffnung des Ludwigsburger Bahnhofs Ende des 19. Jahrhunderts beginnt die Ansiedlung von Industrie- und Gewerbebetrieben in der Weststadt, die sich aufgrund ihrer geographisch günstigen Lage als attraktiver Standort erweist – vermehrt lassen sich hier Ludwigsburger Traditionsfirmen nieder. Heute wie damals: einer der wichtigsten Treiber des Industriegebiets Weststadt ist der Ausbau von Infrastruktur und Mobilität. Das Areal wird durch die Hauptachsenverbindung Schwieberdinger Straße mit der Innenstadt vernetzt und erhält durch den Ausbau der Autobahn 81 direkten Anschluss an die gesamte prosperierende Region. Der Wandel vollzieht sich auf allen Ebenen – Auch für die Unternehmen selbst: wurden sie zunächst als kleine  Handwerksbetriebe gegründet, wachsen sie im Verlauf des 20. Jahrhunderts zu bedeutenden  Großbetrieben. Die Chancen der Industrialisierung werden von den ansässigen Unternehmen der Weststadt bereits damals erkannt und entwickeln sich zum Erfolgsfaktor für Ludwigsburg und seine Region; dadurch transformiert sich das Stadtbild im Westen von ehemals landwirtschaftlich genutzten Flächen zu Gewerbeflächen.

Mit dem Einstieg von Max Maier bei Eisfink im Jahre 1982 wurde rückblickend der Grundstein für die Geschichte des Areals urbanharbor, wie wir es heute kennen gelegt. Er führt das Unternehmen erfolgreich aus der Krise und engagiert sich zunehmend für die Entwicklung durch Transformation des Areals um Eisfink herum. Durch Ihn kommt Ende des 20. Jahrhunderts Vielfalt auf die Fläche – von der rein industriellen und gewerblichen Nutzung hin zu Dienstleistungsbetrieben wie Architekten und Marketingagenturen. Der Fokus der Arealentwicklung liegt darin Leben und Arbeiten zu vereinen, eine Stadt in der Stadt zu bauen. Dies bedarf lebendige und emotionale Gemeinschaftsflächen, weshalb Anfang der 2000er Industriehallen zu Gastronomie- und Eventlocations revitalisiert werden. Das Werkcafé und das Alte Werkcafé, brachten erstmals wahren Flair und Leben für Mitarbeiter wie auch Besucher.

Der nächste Meilenstein in Richtung Arbeiten und Leben der Zukunft, für das einst industriell geprägte Areal, wird im November 2016 durch die Eröffnung des Rieber Flagship speisewerk gelegt. Die ehemalige Hüller Hille Halle wird zum Dreh- und Angelpunkt des urbanharbors transformiert. Mit urbanharbor beginnt eine neue Epoche für die Weststadt, ein Areal mit Herkunft, die durch Transformation sensibel erhalten bleibt und Raum für neue Vielfalt gibt. Heute finden hier junge, kreative Start-ups, etablierte Unternehmen, sowie Gastronomien und Handel Heimat.

Diese Vision wird seit 2017 von der nächsten Generation der Familie Maier im Doppelpack fortgeführt. Mit Sohn Max und Tochter Madlen Maier ist der Anker für die weitere Zukunft des Areals urbanharbor gelegt.

urbanharbor - der kreative Pool der Region für die Zukunft von morgen.
Max und Madlen Maier
maxmaier urbandevelopment