urbanharbor students – Hochschule für öffentliche Verwaltung
Zeit für Neues in der Rofa
Die Verwaltungshochschule übernimmt die Räume der ehemaligen Ludwigsburger Kultdiskothek
LKZ Ludwigsburg | 09.07.2021
Ludwigsburg. Die Erstsemesterpartys in der Rockfabrik in der Ludwigsburger Grönerstraße waren legendär. Bis in die frühen Morgenstunden wurde hier gefeiert und getanzt. Erstsemester werden das Gebäude bald wieder mit Leben füllen. Allerdings werden sie nicht zu lauter Musik Party machen, sondern lernen. Denn die Räume, die vielen Rock- und Metalfans aus der Region ein musikalisches Zuhause waren, sind jetzt ein Standort der Ludwigsburger Verwaltungshochschule.
Einst wurden hier Kühlschränke hergestellt, dann eröffnete im November 1983 die legendäre Rockfabrik. Ende 2019 lief deren Mietvertrag aus und wurde nicht verlängert. Stattdessen zogen Handwerker auf das Gelände und verwandelten die dunkel-schummrige Diskothek in einen hellen, lichtdurchfluteten Hochschulstandort.
Corinna Bosch, Leiterin des Amtes Ludwigsburg für Vermögen und Bau, sprach bei der Übergabe am Montag von einer „adäquaten Nachfolgenutzung“.
1300 Quadratmeter Hochschule sind hier entstanden, „damit können wir die drängendste Flächennot lindern.“ Denn der Platz draußen am Favoritepark ist eng geworden. In den vergangenen Jahren hat die Zahl der Studenten stark zugenommen, bereits 2015 hatte die Hochschule deshalb zusätzliche Räume auf dem Bleyle-Areal angemietet. Weil das aber immer noch nicht ausreichte, wurde nach weiter nach Expansionsflächen gesucht.
„Wir sind richtig stolz auf diese Räume“, freute sich Rektor Wolfgang Ernst bei der Übergabe. „Bestimmt wollen alle unsere Studierenden hier her.“
Entscheidend dafür ist jedoch der Studiengang. Wer allgemeine Finanzverwaltung, Rentenversicherung, digitales Verwaltungsmanagement, europäisches Verwaltungsmanagement oder Public Management studiert, wird hier in die Grönerstraße ziehen. Zwölf Seminarräume und zusätzliche Büros für Lehrende stehen zur Verfügung.
Anfangs habe er ein bisschen Manschetten gehabt, sagte Ernst. „Die Rofa, die hat doch fast Museumsstatus.“ Was der Eigentümer, die MM Immobiliengesellschaft da jedoch innerhalb kürzester Zeit geschafft habe, lasse ihn immer noch staunen. Da wurden große Fenster für viel Licht geschaffen, die Räume selbst sind weiß, der Boden sowie Mobiliarelemente und Treppen schwarz. Der Blick nach oben zeigt Lüftungselemente und gibt den Blick frei bis unter den Giebel.
„Das ist ein wundervolles Projekt“, schwärmt Madlen Maier von der MM Immobiliengesellschaft. „Wir wollen Ökosysteme entwickeln, die resilient sind, wo es neue, zukunftsfähige Arbeitsplätze gibt, und wo auch Wertschöpfung entstehen kann.“ Bildung sei hierbei ein neuer Baustein auf dem ehemaligen Industrie-Areal, das den Namen urbanharbor trägt.
Rund drei Millionen Euro habe man in die Umwandlung der Rofa investiert. Der Vertrag mit der Hochschule ist zunächst auf zehn Jahre ausgelegt, mit der Option auf Verlängerung.
Ein kleines Stückchen Rofa ist aber doch geblieben. Im Treppenhaus des Backsteingebäudes sind die düsteren Wand-Graffiti geblieben. Und auch das zweite Obergeschoss im Backsteinhaus ist noch nicht saniert. „Soziales Leben wird in nächster Zeit maßgeblich eine Rolle auf dem Gelände spielen“, sagte Madlen Maier mit Blick auf den Club-2-Bereich.
Innovations made at urbanharbor workspaces | Das neue PORSCHE Infotainmentsystem
Innovations made at urbanharbor workspaces | Das neue PORSCHE Infotainmentsystem
Auf unserem urbanharbor Areal entstehen neue Geschäftsmodelle und Innovationen. Porsche stellt in einem LIVE Video vor, wie hier im urbanharbor Ludwigsburg neue Innovationen rund um smart & digital mobility entstehen und entwickelt werden. Connect@Porsche die sechste Generation des Porsche Communication Managements (PCM) sowie die Funktionen der Porsche Track Precision App und erste Einblicke in ein innovatives Musik-Erlebnis für Autofahrer – den adaptiven Sound.
Neues Porsche-Infotainmentsystem: weiß mehr, kann mehr, hört besser zu
Porsche AG Pressemitteilung | 18.06.2021
Die sechste Generation des Porsche Communication Managements (PCM) hält ab Sommer 2021 in den Porsche-Modellen 911, Cayenne und Panamera Einzug. Zu den wichtigsten Neuerungen zählt die Tiefenintegration der Streamingdienste Apple Music und Apple Podcasts ins PCM. Darüber hinaus wird erstmals auch Android Auto eingebunden. Zudem versteht der Sprachassistent Voice Pilot nun Anweisungen in natürlicher Sprache. Das Navigationssystem rechnet schneller und stellt seine Informationen übersichtlicher dar. PCM 6.0 sorgt auch dafür, dass Software-Updates mithilfe der Over-The-Air-Technologie, also drahtlos vorgenommen werden können. Und: In Zukunft könnte das PCM-System die digitale Basis werden für adaptiven Sound – Musik, die sich dynamisch an den Fahrstil anpassen.
Video & Bilder © by Porsche AG
Flexibel jetzt auch in der Nutzung von Android Auto
Zum Lieferumfang des neuen PCM 6.0 zählt die Einbindung von Android Auto. Neben den iPhones von Apple können nun auch die Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android ins Infotainmentsystem der Porsche-Modelle integriert werden. Das geschieht automatisch, sobald man das Mobiltelefon via USB-Kabel mit dem Fahrzeug verbindet: Telefonfunktionen und Smartphone-Apps, die die Fahrsicherheit nicht beeinträchtigen, sind dann über das PCM 6.0 bedienbar.
Tiefere Integration von Apple Podcasts und Apple Music
Abonnenten von Apple Music können über eine dreijährige kostenlose In-Car-Internetverbindung werbefrei mehr als 75 Millionen Songs. Sie können darüber hinaus tausende Playlists streamen und täglich unter den aktuell besten Musikexperten der Welt auswählen.
Zusätzlich haben sie Zugriff auf alle Künstler und Moderatoren, die über die globalen Livestream-Radiosender Apple Music 1, Apple Music Hits und Apple Music Country senden. Porsche-Fahrern stehen zudem mehr als 1,5 Millionen Sendungen der weltweit führenden Podcast-Plattform Apple Podcasts zur Verfügung, um bei jeder Fahrt informiert, unterhalten und inspiriert zu werden. Dazu müssen sie nur ihre Apple-ID mit ihrem Fahrzeug verbinden. Um Apple Podcasts oder Apple Music nutzen zu können, muss das Smartphone nicht im Auto liegen.
„Wir haben es geschafft, das klassische Radioerlebnis mit der modernen Streaming-Experience zu verbinden“, sagt Martin Bayer, Teamleiter Navigation und Infotainment bei der Porsche AG. „Dabei geht es nicht nur um das bloße Musikhören, sondern um die Tiefenintegration von Apple Music ins Porsche-Infotainmentsystem: Der Fahrer kann ein Lied, das er im Radio hört, einer Apple-Playlist hinzufügen, um es später immer wieder abzuspielen. Oder er kann, wenn ihm ein Künstler im Radio besonders gut gefällt, auf eine spezielle Apple-Station umschalten, die nur Lieder genau dieses Künstlers abspielt.“
Porsche-Fahrzeuge, die mit dem neuen PCM 6.0 ausgestattet sind, verfügen zudem über eine drahtlose Apple CarPlay-Unterstützung. Damit können die Kunden ihr iPhone unkompliziert kabellos mit dem Fahrzeug verbinden. Durch einfaches Tippen auf das Touchscreen-Display oder über die Siri-Sprachsteuerung erhalten sie verkehrsoptimierte Wegbeschreibungen, können telefonieren, Nachrichten senden und empfangen sowie Musik und Podcasts abspielen. Den Verkehr behalten sie dabei jederzeit im Blick.
Der Voice Pilot ist menschlicher geworden
Künftig genügt es, wie zuvor schon beim Taycan möglich, einfach „Hey Porsche“ zu sagen. Das Fahrzeug ist bereit, Befehle auszuführen, ohne dass der Fahrer die Hand vom Lenkrad oder den Blick von der Straße nehmen muss.
Der Satz „Ich brauche Benzin“ lässt das Navigationssystem eine Route zur nächsten Tankstelle finden, eine Formulierung wie „Mir ist kalt“ erhöht automatisch die Innenraumtemperatur, und auch Massagesitze oder die Ambientebeleuchtung können gezielt angesprochen werden. Der Voice Pilot ist permanent online und lernt dadurch ständig neue Formulierungen: Über die Zeit wird das System also immer besser und kann den Fahrer mehr und mehr unterstützen.
Das Navigationssystem ist nun leistungsfähiger
Die neue Hard- und Softwarearchitektur des PCM 6.0 erlaubt noch schnellere Berechnungen des Navigationssystems – immer unter Berücksichtigung von Verkehrsinformationen, die in Echtzeit hereinkommen. Zur Geschwindigkeit der Informationsvermittlung trägt auch die deutlich reduzierte und übersichtlicher gestaltete Kartenansicht bei.
Mithilfe von Echtzeit-Verkehrsdaten werden die Straßen je nach Verkehrslage in unterschiedlichen Farben angezeigt. Der Routenmonitor erlaubt einen schnellen Zugriff auf alle relevanten Informationen. Unter anderem werden hier Staus und Zwischenstopps entlang der Route übersichtlich dargestellt. Außerdem zeigt das Porsche-Navigationssystem die Verkehrsinformationen jetzt auch fahrspurgenau an.
Mensch und Maschine kommunizieren intensiver
Mit dem PCM 6.0 überträgt Porsche die Digitalfunktionen des elektrischen Sportwagens Taycan erstmals auf Modelle mit Verbrennungsmotor.
Er setzt sich aus eigens komponierten Musikelementen zusammen und ist wirklich adaptiv, passt sich also an den Fahrstil an. So hört man bei sportlicher Landstraßenfahrt eine ganz andere Musik als beim gemütlichen Cruisen ins Büro. Wer dabei an die situationsabhängig veränderliche Musikuntermalung von Computerspielen denkt, liegt nicht falsch – nur, dass sich die Soundtracks über das Smartphone auch außerhalb des Autos genießen lassen.
uhc radio – urban beats made in Ludwigsburg

Wir bringen die uhc beats zu euch nach Hause!
twentyfour / seven beats by uhc production
GLOBAL AROUND THE WORLD
uhc radio / Rheinlandstrasse 10 / Ludwigsburg
uhc spa – forget the world outside
luxury day spa & treatments
Der perfekte Ort, um völlige Ruhe zu atmen, sich voll und ganz auf sich zu konzentrieren und den Alltag zu vergessen.
relax. retreat. refresh.
uhc spa ist deine exklusive Ruheoase inmitten der Ludwigsburger Weststadt. Wirkungsvolle und individuelle Anwendungen sowie abwechslungsreiche Retreats sind das Herzstück des uhc spa. In der privaten und persönlichen Atmosphäre wird jeder einzelne Gast sehr individuell wertgeschätzt und wahrgenommen. Bio & Finnische Sauna, Solegrotte, Infrarotliegen, Ruheräume und idyllische Rückzugsnischen.
Der perfekte Ort, um völlige Ruhe zu atmen, sich voll und ganz auf sich zu konzentrieren und den Alltag zu vergessen.
Mit unseren Treatments verhelfen wir dir zu einem neuen Lebensgefühl und neuer Lebensfreude. Ob alleine, zu zweit oder in größeren Gruppen – lass dich fallen und genieße die Wärme und Wirkung aller Treatments, die die bestens geschulten Therapeuten individuell auf deine Wünsche und Bedürfnisse abstimmen.
Buche hier dein Treatment
uhc spa / Rheinlandstrasse 10 / Ludwigsburg / hello@uhc-spa.com / 07141 2587900
Vorfahrt für grünen Wasserstoff
Im urbanharbor in der Ludwigsburger Weststadt stehen alle Zeichen auf Energiewende. Im sogenannten hybrid-loop- Projekt soll bald Wasserstoff aus Sonnenkraft entstehen.
Nicht allein, nur gemeinsam kommen wir ans Ziel – so könnte auch das Motto im urbanharbor lauten: Dank Vernetzung und Verzahnung von Bereichen wie Wärme, Kälte, Strom und Mobilität ist das ehemalige Hüller- Hille-Areal ein Paradebeispiel für effizienteEnergieerzeugung und -nutzung. Wieso das so wichtig ist? Für eine erfolgreiche Energiewende ist der intelligente Umgang mit Energie unverzichtbar: Die Energie sollte möglichst bedarfsorientiert erzeugt werden, um Ressourcen zu schonen.
Energie aus Sonnenkraft zwischenspeichern In der bald fertig modernisierten Halle auf dem Areal, im hybrid loop, entsteht gar mehr Energie, als für den Betrieb nötig ist. Dafür sorgt bald eine Photovoltaikan- lage auf dem Dach mit einer Leistung von rund 450 Kilowatt Peak, welche von den Experten der SWLBgebaut wird. Wohin mit dem aktuell nicht benötigten, regenerativ erzeugten Strom? Das Stichwort lautet Lastausgleich: Wenn zeitweise mehr Strom erzeugt, als direkt benötigt wird, wird dieser gespeichert – etwa in einem Batteriespeicher. Der Strom steht dann wiederum zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung, wenn die Sonne nicht scheint und weniger Strom produziert werden kann oder der Energiebedarf steigt –beispielsweise wenn viele Menschen parallel ihr E-Auto laden. Statt den Strom in einer Batterie zwischenzuspeichern, kann dieser aber auch umgewandelt werden: in Wasserstoff.
Neues Vorhaben: Wasserstoffproduktion Wasserstoff entsteht durch Elektrolyse und treibt beispielsweise Lkws lokal emissionsfrei an. Aber: Wasserstoff wird bisher zumeist aus Erdgas gewonnen, unter Einsatz von zusätzlicher Energie. Dadurch erhält Wasser- stoff eine schlechte Klimabilanz. Fortan soll er im urbanharbor aus erneuerbarer Energie, aus Sonnenkraft, entstehen – sogenannter grüner Wasserstoff. So könnten Pkws oder Lkws bald klimafreundlich fahren – vielleicht auch zukünftig die Entsorgungsfahrzeuge der Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises oder Fahrzeuge des öffentlichen Nahverkehrs.

Erschienen in SWLB Kundenmagazin 360° (3/2020)
Erscheinungsdatum: 19. Oktober 2020
Wasserstoff mit grüner Energie vom Dach
Der urbanharbor will in seiner Strategie für eine nachhaltige und digitale Arbeits- und Lebenswelt einen weiteren Meilenstein setzen: Jetzt soll auch die Produktion von grünem Wasserstoff auf dem großen Areal in der Weststadt Einzug halten.
Wasserstoff gilt als einer der wichtigsten Energieträger der Zukunft. Er kommt aber nicht so recht aus den Startlöchern heraus. Die Herstellung von Wasserstoff auf dem Weg der Elektrolyse hat den Ruf, es gehe nur mit großen Anlagen im industriellen Maßstab. Zu hören ist dann von Mega-Projekten in direkter Nachbarschaft von großen Windparks auf See. Dass es viel schneller und effizienter in kleineren, dezentralen Anlagen vorangehen kann, das will Max Maier in seinem urbanharbor zeigen und dort gemeinsam mit den Stadtwerken Ludwigsburg in die Herstellung von Wasserstoff einsteigen.
Lokaler Wasserstoff, das ist eine Strategie, die dieser Tage auch das Handelsblatt in einer Analyse beleuchtet hat. Die teuerste Form der Bereitstellung von Wasserstoff sei es, die Herstellung direkt bei neu errichteten Windparks im Norden zu platzieren, wird ein Branchenexperte zitiert. Die Elektrolyse müsse vielmehr in der Nähe der Abnehmer stattfinden, also in den industriellen Ballungszentren. Und die liegen eher im Süden. Die Erzeugung und Verteilung von Wasserstoff als lokales und regionales Thema – es steckt laut Handelsblatt noch ganz in den Anfängen. Und ein solcher Anfang soll jetzt in Ludwigsburg im urbanharbor gemacht werden.
Ein Grundgedanke dabei: Anders als bisher, wo Wasserstoff vor allem aus Erdgas gewonnen wird, also aus einem fossilen Energieträger, soll der Wasserstoff grün werden. Sprich: Die Energie zur Elektrolyse muss aus regenerativen Energien kommen. Das kann Windenergie sein, genauso gut aber auch Sonnenenergie. Und davon wird es im urbanharbor einige geben. Schon länger beschlossen und auf den Weg gebracht ist der Bau einer großen Photovoltaikanlage auf dem Dach einer der ehemaligen Industriehallen.
Es ist jene Halle, die Maier derzeit zum neuen Vorzeigeprojekt innerhalb des Gesamtprojekts urbanharbors für neue innovative Mieter umbaut (siehe auch Grafik oben). Die Halle liefert mit der Solaranlage auf dem Dach bis zu 3 Mal so viel Energie als es für den Betrieb im Inneren benötigt. Damit stellt sich auch hier eine der Kernfragen der künftigen Energiewirtschaft, wie man überschüssige Energie aus Wind und Sonne zwischenspeichern kann.
Der urbanharbor gibt zwei Antworten. Zum einen mit Batteriespeicher-Systemen. Diese Technologie hat auf dem Areal jüngst bereits Einzug gehalten. Als zweite Antwort neu dazukommen soll jetzt die Produktion von Wasserstoff als Speicher für die Sonnenenergie. Eine Produktionsanlage, auch Elektrolyseur genannt, soll aufgebaut werden. Im Grund geht es dabei zunächst um eine Einheit in der Größe eines Containers. Bis zu 8400 Kilogramm Wasserstoff können nach ersten Berechnungen mit der Sonnenenergie vom Dach gewonnen werden. Das entspreche über 800 000 gefahrenen Kilometern eines Brennstoffzellen-Pkws.
Der Plan im urbanharbor: Der Wasserstoff soll den Verkehr von Lastwagen und Bussen sauber machen. Das könnten Entsorgungsfahrzeuge der Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises ebenso sein wie Busse des Öffentlichen Nahverkehrs, auch eine Stadtbahn. Und in Kooperation mit dem speisewerk, das im urbanharbor seinen Sitz hatkönnten die jetzt schon in Mehrwegsystemen verpackte Speisen durch eine Flotte wasserstoffbetriebener Fahrzeuge verteilt und abgeholt werden.
Es ist die Überzeugung von Familie Maier: „Die Energie- und Mobilitätswende kann uns nur ganzheitlich betrachtet gelingen, wenn wir vor allem durch die Transformation der Bestands-Immobilien mehr Energie erzeugen, diese bedarfsgerecht verteilen, speichern und intelligent für verschiedene Nutzungen zur Verfügung stellen.“

Erschienen am 18. Juli 2020 in der LKZ
Autor Peter Maier-Stein
Der Ursprung – unsere Hochkultur und Industriegeschichte

Der Ursprung – unsere Hochkultur und Industriegeschichte
Im 19. Jahrhundert vollzog sich eine gewaltige Umschichtung des gesamten Wirtschafts- und Verkehrslebens in der Stadt. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts bot Asperg das Bild einer ländlichen Siedlung. Bauern und Weingärtner bestimmten das äußere Bild der Gemeinde. Einziger Industriezweig war im Laufe dieses Jahrhunderts zunächst die Gipsgewinnung. Erstmals urkundlich erwähnt wird der Handel mit Gips im 14. Jahrhundert. 1859 waren neun Gipsmühlen am Ort, in denen der in den Gipslagern des Berges gebrochene Gips verarbeitet wurde. Als im Jahr 1847 die Eröffnung der Bahnstrecke Ludwigsburg–Bietigheim erfolgte, bekam Asperg Anschluss an den Schienenverkehr. Noch war das Bahnhofsgebäude weit von der eigentlichen Siedlung entfernt, aber im Laufe der nächsten Jahrzehnte wuchs das Wohngebiet immer mehr dem Bahnhof entgegen.
Bedeutende Industriezweige etablierten und entwickelten sich in Asperg. Die erste württembergische Eisschrankfabrik, die dann unter dem Namen „Eisfink“ weltbekannt wurde, oder die Stahlgießerei der Firma Streicher aus Stuttgart-Bad Cannstatt und aus kleinen Anfängen heraus auch eine Möbelindustrie.
Die stetig wachsende Einwohnerzahl, insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg, erforderte es, verschiedene wichtige Aufgaben in Angriff zu nehmen und durchzuführen. Betrug die Bevölkerungszahl im Jahr 1945 noch 4.700 Einwohner, so kletterte sie im Jahr 1970 auf knapp 13.000 Einwohner und hält sich seither in diesem Größenbereich.
Quelle: Zum 1200jährigen Jubiläum, Dezember 2018, 1. Auflage: 1000, S. 24/25, Stadt Asperg, Kultur- & Öffentlichkeitsarbeit
Max Maier


Der Hohenasperg ist mehr als nur Kulturdenkmal – er war jungsteinzeitlicher Siedlungsplatz, keltischer Fürstensitz, römische Kultstätte, fränkischer Herrensitz, hochmittelalterliche Burg, spätmittelalterliches Schloss, neuzeitliche württembergische Landfestung, verbunden mit der Abbruch des Schlosses und der Burg. Im 30-jährigen Krieg Zufluchtsstätte sowie Staatsgefängnis.
Albrecht Dürer hat bereits vor 500 Jahren die historische Trockenmauer gezeichnet, die nun fast vollständig saniert wurde. Zu dieser Sanierung haben wir als Firmengruppe gemeinschaftlich mit der öffentlichen Hand einen wesentlichen Beitrag geleistet, um den einzigartigen historischen Weinberg in der Region aufrechtzuerhalten.
Die historische Firma Eisfink hatte ihre Gründung 1886 in Asperg, mit der der Grundstein unserer heutigen maxmaier kitchengroup gelegt wurde. Aus dieser Hochkultur wurde Industriegeschichte geschrieben, die bis heute in Familienhand und ausschließlicher Produktion in Deutschland aufrechterhalten wird. Die über die Jahre entstandenen Eisfink Produkte, wie auch der erste elektrifizierte Kühlschrank, bis zu den weiterfolgenden Küchenprodukten wurden stets aufrechterhalten und heute durch Digitalisierung und Standardisierung über die Gastronorm innoviert. Dies gelang vor allem durch die Fusion mit der Firma Rieber in Reutlingen, die dort 1925 als Bau- & Möbelschreinerei gegründet wurde und sich über die Jahre als führender Anbieter für mobile und standardisierte Kücheninfrastruktur etabliert hat, maßgeblich geprägt durch die Innovationen von Eisfink. Hiermit erhalten wir die Hochkultur und das Grundbedürfnis eines jeden Menschen – zu jederzeit und überall bestmögliches und frisch zubereitetes Essen zu ermöglichen.


Pflugfelder & maxmaier urbandevelopment übergeben Rekordspende
Ludwigsburg, 10. März 2020. Bereits seit 1999 unterstützt die Pflugfelder Gruppe in vielfältiger Weise die Arbeit des Ludwigsburger Kinderschutzbunds. Ein zentraler Bestandteil dieses Engagements ist die Benefizgala „United 4 Kids“, die sich inzwischen zur größten Charity-Party der Stadt entwickelt hat. Den Rekord-Erlös in Höhe von 100.000 Euro haben die Initiatoren, Jürgen und Julian Pflugfelder sowie Familie Maier, nun an die Kreisvorsitzende Christa Holtzhausen und die Schirmherrin Andrea Haas übergeben.
Mehr als 450 Gäste waren im vergangenen Oktober in die Event-Location „urbanharbor“ gekommen, um gemeinsam zu feiern und gleichzeitig Gutes zu tun – darunter auch einige bekannte Vertreter aus Wirtschaft und Politik. Neben Pflugfelder wurde die Benefizgala von Mann + Hummel, Bäckerei KATZ, BW Bank und maxmaier urbandevelopment gesponsert. „Wir sind von der Höhe der Spendensumme überwältigt“, so Holtzhausen bei der Scheckübergabe. „Wir freuen uns, dass es nach wie vor viele Menschen gibt, die sich gerne für den guten Zweck einsetzen. Ihnen allen gilt daher mein persönlicher Dank.“
Mit dem Spendenerlös werden beim Kinderschutzbund Projekte wie die frühkindliche Erziehung, das Kinder- und Jugendtelefon sowie die Aus- und Weiterbildung von zahlreichen ehrenamtlichen Arbeitskräften gefördert. Auch das Projekt „Frühe Hilfen“ profitiert von der Spendenaktion. Dabei werden Familien mit Neugeborenen nach der Geburt von Mitarbeitern des Kinderschutzbundes besucht und erhalten eine „Hallo-Baby-Tasche“. Daneben beraten die Ehrenamtlichen die Eltern in ihrer neuen Lebenssituation.
„Es erfüllt uns mit Stolz, dass es im Rahmen unserer langjährigen Partnerschaft mit dem Kinderschutzbund regelmäßig gelingt, Spenden für verschiedenste Projekte zur Verfügung zu stellen. Ohne das selbstlose Wirken der ehrenamtlichen Helfer, die einen erheblichen Teil ihrer Freizeit dafür aufwenden, Familien mit Problemen zu unterstützen, wäre das alles nicht möglich. Deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen, auch künftig aktiv dazu beizutragen, Kindern ein Leben voller Liebe und Fürsorge bieten zu können“, betonen Jürgen und Julian Pflugfelder.

Erschienen am 10. März 2020 in der LKZ
Autorin Marion Blum

urbanhealthclub – Open now
welcome to the club
Fitness / Wellness / Kurse / Athletic / Calisthenics / Café / Bar in der Ludwigsburger Weststadt
Open now
Gesundheit, Ernährung sowie der Ausgleich zum Alltag nehmen im urbanhealthclub eine zentrale Position ein. Die Planung des Fitnessstudios in Ludwigsburg begann mit dem Wunsch nach Veränderung und ist mit einem stimmungsvollen Gesamtkonzept aus urbanem Rhythmus und erholsamer Atmosphäre der neue Mittelpunkt des urbanharbor.
Warme Materialien wechseln sich mit lichten Räumen ab, angesagte Design – Klassiker sorgen für den visuellen Kick und reflektieren das Bedürfnis nach einem Ausgleich zum Alltag. Der urbanhealthclub bietet die Möglichkeit in einem stilvollen und modernen Ambiente unter Gleichgesinnten zu trainieren und gleichzeitig Raum für Kreativität. Der Club macht Lust auf Zusammensein, gemeinsames Trainieren und Regenerieren.
Die Fitnesskurse sind keine gewöhnlichen Trainingskurse. Sie werden von den besten Trainern, Choreographen und Athletik Coaches im Großraum Ludwigsburg entwickelt und gelehrt, um die Mitglieder zu inspirieren und das Beste herauszuholen.
Die Athletic Area ist einmalig in der ganzen Region und bietet alles was das Sportlerherz höher schlagen lässt. Functional Training, Sprintbahnen, Speed Track und Racks. Die eigens für den urbanhealthclub gegründete Athletic Academy wird von den besten Sportlern der Region David McCray, Benjamin Pantoudis und David Michalczyk geleitet.
Die Calisthenics X In- und Outdoor Area wird von Coach Carlos Slavikos gleitet – qualifiziert durch die Ausbildung von der WSWCF Academy, sowie seiner jahrelangen Erfahrung als Athlet und Coach. Die Kombination aus dem In & Outdoor Bereich ist einmalig in ganz Deutschland und wird Austragungsort der nächsten Deutschen Calisthenics Meisterschaften.
Im Wellness und Spa Bereich wird sich dem Thema Körpergefühl und Gesundheit verschrieben. Wellness im urbanhealthclub umschreibt die Ausgewogenheit zwischen Sport, Ernährung und Regeneration, die zu einem persönlichen Wohlbefinden führen. Neben dem allgemeinen Wellness und Spa ist die Damen-Wellness Area mit eigener Sauna und Chillout exklusiv den weiblichen Mitgliedern vorbehalten.
Als Mittelpunkt des urbanharbor Business Areals mit Niederlassungen von Porsche, Porsche Design, Porsche Digital, Bosch, maxmaier urbandevelopment uvm., bietet der urbanhealthclub die ideale Basis für gesunde Mitarbeiter. Das Corporate Health Programm bietet betriebliche Gesundheitsförderung, die sich für Unternehmen und Mitarbeiter gleichermaßen lohnt.
Das Follow the café / bar gilt als Treff- und Angelpunkt des Clubs für kreative, motivierte und stilinteressierte Menschen jeden Alters. Warm Up Lounge, Working Space oder After Work Location. Essen & Getränke sind täglich frisch, selbstgemacht und organisch gesund.
Events und Lebenslust, Kultur und Klassizismus, Tradition und Zukunft, Sport und Lifestyle. Das alles verbindet der urbanhealthclub in einem passenden Ambiente.
Probetraining vereinbaren!
Jetzt anmelden & bis zu 350,-€ sparen.
urbanhealthclub / Rheinlandstrasse 10 / Ludwigsburg / hello@urbanhealth-club.com / 07141 2587900







































































